Wasserversorgung Archive

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Grundwasserversalzung und deren Folgen

Posted on 13 Dezember 2011 (0)

Grundwasservorkommen sind unterirdische Seen oder Flüsse, die sich in den Hohlräumen der Erde befinden. Diese Wasservorkommen unter der Erdoberfläche sind durch versickerte Niederschläge entstanden. Für das Gedeihen der Natur, wie auch für die Wasserversorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser und die Landwirtschaft sind diese oberflächennahen Wasservorkommen unverzichtbar. Die in tieferen Lagen vorhandenen fossilen Wasservorkommen sind dagegen grundsätzlich salzhaltig. Sie sind zum Teil schon vor Tausenden von Jahren durch geologische Umwälzungsprozesse entstanden.

Erhöhung der Kochsalz – Konzentrationen durch vermehrten Wasserverbrauch

Von versalztem Wasser wird gesprochen, wenn der Salzgehalt 250mg/l übersteigt. Die Versalzung des Grundwassers kann unterschiedliche Ursachen haben: Wird zu viel oberflächennahes Grundwasser aus den Grundwasserreservoiren entnommen, steigt von unten das salzhaltige Grundwasser nach und infiltriert die Süßwasservorkommen mit Salz. Insbesondere in Ballungsgebieten oder touristisch stark frequentierten Ansiedlungen werden die Süßwasservorräte durch unverhältnismäßig hohe Wasserentnahmen gefährdet.

Einsickern von Kochsalz durch Salzhalden aus dem Bergbau

Der Kalibergbau und die zurückbleibenden Salzhalden bilden ein weiteres Problem. Das Salz wird durch die Ablaugung offenliegender Salzhalden und Salzstöcke gelöst, versickert und reichert die Grundwasservorkommen mit Kochsalz an. Diese Problematik ist in Deutschland besonders in Baden-Württemberg am Oberrhein, in Sachsen-Anhalt und auch in Brandenburg zu finden. Ungefähr 400 Quadratkilometer Binnenland sind von dieser Form der Grundwasser-Versalzung betroffen.

Boden- und Grundwasserversalzung in den Küstenbereichen

In den Küstenbereichen Norddeutschlands wie auch in den Vorflutbereichen der Weser-Niederung, der Aller und Elbe-Niederungen kommt es durch die plötzlich auftretenden riesigen Wassermengen zum Einfließen des salzhaltigen Tiefengrundwassers in den Süßwasserbestand. Das führt zu großflächigen Versalzungen des Grundwassers.

Folgen der erhöhten Kochsalz – Konzentrationen im Grundwasser

Die versalzten Grundwasservorkommen können ohne aufwendige technische Verfahren nicht als Trinkwasser oder zur Bewässerung in der Landwirtschaft verwendet werden. Das bedeutet erhebliche Mehrkosten für die Wassergewinnung und Aufbereitung und ggf. natürlich auch den Bau entsprechender technischer Anlagen. Beides wird derzeit kaum praktiziert, weil der finanzielle Aufwand zu hoch ist. Die versalzten Gebiete sind daher für die Landwirtschaft wie auch für die Industrie mit ihrem hohen Wasserverbrauch nur begrenzt nutzbar. Auch die Trinkwasserversorgung ist in einigen Gebieten gefährdet. Insgesamt – auch weltweit gesehen – stellt sich diese Entwicklung beunruhigend dar. Die Technologien für die Entsalzung von Wasser sind noch immer sehr kostenintensiv.

Foto: Wladimir Tolstich – Fotolia

Welche Rolle nimmt die Wasserversorgung heute ein?

Posted on 10 August 2011 (0)

Heutzutage geht es darum, dass man eine effektive Wasserversorgung betreibt, damit Trinkwasser oder gegebenenfalls Betriebswasser erzeugt werden kann. Betriebswasser wird immer für notwendige Arbeiten aller Art gebraucht, wobei Trinkwasser allein der menschlichen Versorgung dient. Einzelne Anlagen bearbeiten in diesem Zusammenhang Quellwasser, Brunnenwasser aber auch Rohwasser, damit die Versorgung entsprechend stattfinden kann.

Die Aufbereitung ist ebenso wichtig

Neben der Bearbeitung spielt ebenso die Aufbereitung einetief greifende Rolle, wodurch mit diversen Pumpstationen, Druckerhöhungsanlagen aber auch Wasserleitungen das Wasser brauchbar gemacht werden kann, um es des Endes im vollen Umfang nutzen zu können. Egal ob Leitungswasser, Warmwasser oder Löschwasser, zuerst muss einem genaue Prozedur durchlaufen werden, bevor die einzelnen Wassersorten entsprechend genutzt werden können. Organisatorisch sind viele Voraussetzungen notwendig, damit im Endeffekt jeder einzelne Mensch Wasser trinken oder für den Betrieb nutzen kann. Bedenkt man, dass herkömmliches Wasser in der Regel von vielen schädlichen Bakterien, Keimen und Krankheiten versetzt ist, ist man heutzutage grundlegend auf eine funktionierende Wasserversorgung angewiesen. Vom Bau der Rohranlagen bis zu Kläranlagen werden schmutzigste Artikel herausgefiltert, abgesondert und entfernt, wodurch das Trinkwasser im Endeffekt genutzt werden kann.

Wo kann eine Wasserversorgung prinzipiell stattfinden?

Global betrachtet verhält sich die Wasserversorgung in einem gewissen Ungleichgewicht. Der Grundwasserspiegel ist der wichtigste Faktor, nach dem Ermessen wird, inwiefern Trinkwasser genutzt werden kann. Küstengebiete haben demnach andere Voraussetzungen als Gebiete in einer gemäßigten klimatischen Zonen. Ist der Grundwasserspiegel extrem tief, wird es entsprechend schwierig sein, das Wasser zu nutzen. Verschiedene Prinzipien ermöglichen jedoch eine Orientierung und auf technischer Ebene werden Stück für Stück neue Innovationen in das Leben gerufen, die eine Wasserversorgung grundsätzlich erleichtern, mit der Möglichkeit, dass man in entferner Zukunft selbst in diversen Küstengebieten mit Wasser versorgt werden kann. Aus genau diesem Grund ist es wichtig, dass man eine fachgerechte Wasserversorgung betreibt, durch die es möglich ist, dass man in jeglicher Hinsicht Wasser genießbar macht, was immer in Abhängigkeit zur technologischen Entwicklung steht.

Ein modernes Leitungssystem

Vor rund 170 Jahren entwickelte sich in Deutschland erstmals die Idee, einen Wasserversorgung durchzusetzen. Mit der Entwicklung entsprechender Leitungen, verschiedener Pumpsysteme begann eine Verbesserung, durch die die Wasserversorgung, wenn auch nur lückenhaft genutzt werden konnte. Eine Altstadt agiert normalerweise mit einer minderwertigen Wasserwirtschaft, wobei durch hygienische Aspekte, aber auch für diverse Schutzmaßnahmen die Löschwasserversorgung aber auch die Trinkwasserversorgung verbessert wurden. Ein Kanalsystem, von vielen verschiedenen Bauarbeitern durchgesetzt ermöglichte im Endeffekt, dass man Wasser nutzen konnte. Heutzutage gibt es immer noch ältere Kanäle, die auf die damalige Zeit zurückzuführen sind. Teilweise noch genutzt und teilweise komplett restauriert besteht immer das Prinzip, Wasser möglichst an alle Haushalte weiter zu leiten, damit eine fundierte Versorgung stattfinden kann. Bedenkt man, dass der Mensch zu einem prozentual hohen Anteil aus Wasser besteht, viel Wasser benötigt und alltägliche Prozesse auf eine kompakte Wasserversorgung angewiesen sind, ist es entsprechend wichtig, dass ein System existiert, auf das man sich verlassen und stützen kann. Heutzutage spielt das Wasser in unserer Welt die wichtigste Rolle, wodurch der Fokus an einer angemessenen Wasserversorgung entsprechend hoch ist und in diesem Bereich stetig entwickelt und geforscht wird.

Fotoinhaber: mirkofoto – Fotolia

Trinkwasser ist heutzutage wichtig

Posted on 10 August 2011 (0)

Wasser, das für den menschlichen Bedarf benötigt wird, bezeichnet sich immer als Trinkwasser. Als das wichtigste Lebensmittel, dass nicht ersetzt werden kann ist heutzutage jeder einzelne Mensch auf mindestens 1 l pro Tag angewiesen. Der Reinheitsgrad ist sehr hoch und Trinkwasser besteht immer aus Süßwasser, dass über eine entsprechende Zubereitung durch verschiedene Speisen angefertigt wird. Die Gefahr bei Trinkwasser besteht immer darin, dass Krankheitserreger oder Mikroorganismen enthalten sind, die schädlich sind. Wichtige Inhaltsstoffe sind immer Kalzium, Magnesium, Carbonat oder Chlorit. Dementsprechend definiert sich die Wasserhärte aus der Konzentration von Kalzium aber auch Magnesium, wodurch die richtige Mischung im Endeffekt Trinkwasser zulässt.

Wasser und seine Aggregatzustände

Wasser gilt in diesen Sinne als eine Mischung, bei der über verschiedene Aggregatszustände Trinkwasser erzeugt werden kann. Trinkwasser wird immer über die Trinkwasseraufbereitung hergestellt. Bedenkt man den Wasserbedarf eines Menschen, abhängig von der körperlichen Verfassung, der Körpermasse und der Aktivität aber auch des Klimas ist es entsprechend wichtig, dass man täglich genügend Wasser zur Versorgung hat. Gerade beim oxidativen Abbau wird dieses Wasser immer benötigt und ist von organischen Nahrungsstoffen abhängig. Leitungswasser gilt allgemein als Brauchwasser, ist aber auch als Trinkwasser geeignet, wobei man davon absehen sollte, dieses aus Bleirohren zu verzehren. Blei ist ein giftiger Stoff, der im schlimmsten Falle die körperliche Verfassung einschränkt bzw. beschädigt.

Die Qualität des Trinkwassers ist abhängig von der Wasseraufbereitung

Über die Lebensmittelkontrolle wird genau festgelegt, wie die Trinkwasserversorgung auszusehen hat. Verschiedene Schwermetalle können immer dazu führen, dass Trinkwasser ungenießbar bzw. schädlich ist. Aus diesem Grund gibt es in Deutschland eine Richtlinie, die festlegt, wie Trinkwasser hergestellt werden muss. In der Regel besteht im deutschsprachigen Raum eine hohe Qualitätsanforderung, die für Mineralwasser aber auch Tafelwasser gilt. Andererseits ist es nicht zulässig, Trinkwasser zu verkaufen. In der Trinkwasserversorgung spielt die Trinkwasseraufbereitung eine grundlegende Rolle. So muss dieses frei von Krankheitserregern, geschmacklich neutral, farblos und geruchslos sowie gesundheitsfördernd sein, bevor Trinkwasser öffentlich verkauft werden darf. In der Regel wird dieses Wasser durch Brunnen oder Grundwasser gewonnen oder von diversen Quellen bezogen. Ebenso wird viel von Talsperren, Seen und Flüssen oder Oberflächenwasser allgemein genutzt, wobei der Reinheitsgrad entsprechend hoch sein muss. Über ein Wasserverteilungssystem wird Trinkwasser durch verschiedene Pumpen, Behälter aber auch Leitungen zum gewünschten Punkt transplantiert, wobei dieser Transport über Tankwagen, Flaschen oder Fässer durchgeführt wird.

Trinkwasserversorgung hat heutzutage ein großes Problem

Aufgrund der verschiedenen Möglichkeiten ist man bei Trinkwasser immer mit der Problematik konfrontiert, dass man das Wasser zu den entscheidenden Gebieten transportieren muss. Aufgrund des Grundwasserspiegels in europäischen Gebieten existiert keine problematische Trinkwasserversorgung. In Schwellenländern oder gegebenenfalls Ländern der dritten Welt ist immer ein Trinkwasserproblem vorhanden, da die Menschen aus geographischer und klimatischer Bedingtheit nicht in der Lage sind, Trinkwasser aufzunehmen. Aus genau diesem Grund ist es wichtig, dass man versucht Trinkwasser für alle Länder dieser Welt zugänglich zu machen. Trinkwasseraufbereitung spielt dabei eine große Rolle und man arbeitet mittlerweile mit Meerwassersalz und Tiefbrunnen, damit auf globaler Ebene eine funktionierende Trinkwasserversorgung gewährleistet werden kann. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass man immer zu schätzen weiß, wie wertvoll das eigene Trinkwasser ist und wo dieses eigentlich herkommt.

Image: GOL – Fotolia